Any place is better than this

Der Ausstellungsraum wurde komplett mit der Ansicht der Straße vor seinem Eingang plakatiert. Die Straßenansicht wurde in den Ausstellungsraum verlegt, gewissermaßen wurde der Realraum zum Bildraum verschoben. Das Panorama wurde mit digitaler Kamera aufgenommen, am Computer vorbereitet, und schließlich plakatiert. Das ehemalige Ladenlokal war von Außen immer einsehbar und so wurde die Installation im Verlauf der Ausstellung zu einem Bezugspunkt der Bewohner der Straße. Es entwickelte sich eine Durchmischung und Wechselbeziehung zwischen Identität, Realität und Raum.

Welcome

Der Innenraum des Zeltes wurde mit einem 360 Grad Panorama von einem der unzaehligen Motels in Korea bespielt.

Transitions

DoArt Seoul 2009

In einem Schaufenster wurde ein Vorhang so manipuliert, dass er sich einmal pro Minute drehte, die Lammellen wurden mit Bildern von allgemein bekannter koreanischer Architektur bedruckt. Der Buehnenraum wurde mit Objekten aus dem alltaeglichen Leben bespielt.

Spacelab

Zwei mit Fotos collagierte und beschichtete Kugelobjekte, werden zu einem kleinen planetarischen Verhältnis verkoppelt: das Worldcupstadium in Seoul Südkorea und der Ausstellungsraum. Die Videoprojektion im Hintergrund ist ein interaktives Bild (QTVR), in welchem der Betrachter an Hand eines Computers in einem kleinen Kosmos von Welten navigieren kann. Es entsteht ein Wechselverhältnis zwischen virtuellen Raum und realem Objekt.

Traveler

Diese Arbeit entstand im Rahmen des International Digital Media Festival Uijeongbu, Seoul. In dieser Medieninstallation werden unterschiedliche bildnerische Strukturen mit einander verschmolzen. Die zentrale Rolle spielt ein kleines Objekt, das sich willkürlich innerhalb der Installation bewegt. Über dieses Objekt wurde im Vorfeld der Austellung das an der Wand zu sehende Video aufgenommen. Auf diesen Filmsequenzen ist eine Person zu erkennen, die ständig im Kreis geht. Die abgebildeten Örtlichkeiten wechseln und sind auf die Ausstellungsumgebung bezogen. In gleichem Maße werden diese mit den fotografischen Objekten zitiert. Ein dunkles Gummi bildet eine physische und symbolische Grenze, welche durch das sich ständig bewegende Objekt immer wieder aufs Neue verändert wird.

Im September 2004 fand auf der Insel Frioul, vorgelagert zur Stadt Marseille, ein zweiwöchiges Arbeitstreffen von 30 internationalen Künstlern/Künstlerinnen statt.

Während des Aufenthaltes entstand ein fotografisches Konzept, das eine zufällige Gegenüberstellung des Betrachters mit einer Dokumentation von Momenten, wie sie ein Fremder auf einer Insel erlebt. Die Bilder sind über die ganze Insel verstreut, ohne dass die Orte bekannt sind, wo die Fotografien sich befinden. Der Zufall lenkt die Erfassbarkeit dieser Arbeit und in ihrer Ganzheit ist sie nur dem Verfasser vorbehalten.

Bei diesen Objekten sind Fotografien auf eine Kugel collagiert und mit Kunststoff beschichtet. Ursprünglich entstand die Motivation Panoramafotografie zu benutzen aus dem Verhältnis des Raumes zu seiner Darstellung heraus. Diese Form der Fotografie erlaubt es nicht Bereiche auszulassen, es resultiert kein klassischer Bildausschnitt. Gleichzeitig entsteht ein konkreter räumlicher und auch symbolischer Bezug, in diesem Falle eine planetarische Metapher.

Day & Night

Ein Projekt für den Kunstverein Göppingen, wo eine Tages und eine Nachtansicht der schwäbischen Kleinstadt nacheinander auf dem zentralen Marktplatz plakatiert wurde.

Wundermacher

Eine begehbare Skulptur, in die sich der Beobachter hinein begeben kann. Die Erinnerungen an vergangene Zeiten einer typischen Ruhrgebietsstadt spiegeln sich wieder. Ihre Innen- und Außenseiten zeigen das Panorama des Fußball Stadions Westfalia Herne.

Transplantationen

Diese Arbeit entstand für die internationale Medienbiennale Media City Seoul im Jahre 2000 in Südkorea. Bei dieser Arbeit wurden Orte oberhalb der U-Bahn Stationen in den Untergrund geholt. Die Form der Erinnerung von Bildern und der Realität spielt bei der Arbeit eine zentrale Rolle. Das Erinnern, oder Nichterkennen, auch das Wiedererleben von Bildern und Räumen schafft die Zusammenhänge der Arbeit mit ihrem Umfeld.

Indifferenzen

Das erste größere Projekt dieser Art fand 1998 statt. Für dieses Projekt wurden in Berlin-Mitte sechs verschiedene Litfasssäulen, auf denen normalerweise die üblichen Werbebotschaften geklebt sind, mit ihrem Umfeld plakatiert.

Shortstory

Das Ursprungsmaterial ist ein in einer Kleinstadt gedrehtes Video, was mit einem Computerprogramm zu einzelnen Frames aufgelöst worden ist und als Resultat ein abstraktes Bild der Ereignisse erstellt. Ein Film liest sich plötzlich wie ein Text und ergibt eine abstrakte Botschaft. Es ist die Umkehrung eines Bildsystems.

Triptychon

Eine Werbetafel, die ihr unmittelbares Umfeld widerspiegelt. Die Bildmotive sind in der direkten Umgebung aufgenommen und das Format entspricht sowohl dem klassischen Werbeträger als auch dem sakralen Triptychon.

Interna

Diese Installation ist eine begehbare Skulptur, welche die Inhalte meiner eigenen Arbeit thematisch behandelt. Die zentrale Holzskulptur entspricht einem Baukasten-Stecksystem. Die Fotokugel wirbt mit dem Schriftzug: das begehbare Auge.

Image

Diese Fotografien sind im Zusammenhang mit einer Ausstellung für einen palästinensischen Kunstverein in Ost-Jerusalem entstanden. Sie entwickelten sich während eines einjährigen Stipendiumaufenthaltes in Jerusalem. Thematik ist die Darstellungsmöglichkeit der Realitäten vor Ort.

Monostonid

Entwurf für eine Werbetafel in Tel-Aviv. Abwechselnd erscheinen Bilder der wichtigsten Heiligtümer der monotheistischen Religionen in Jerusalem: Klagemauer, Felsendom und Grabeskirche. Alle Ansichten sind Felsmotive.

Zwischenfall

Einer funktionierenden, etwa 3,5 m lange Kompassnadel werden zwei Fotografien in Stahlrahmen zugeordnet. Auf den Fotografien sind Boden- und Himmelsansichten von Korea zu sehen.

perspectiva ars

Zwei Steelen, welche den Boden und den Himmel wiederspiegeln werden an verschiedenen Orten fotografiert. Dabei dient die Umgebung als Bühnenraum.

Wintermärchen

Bei dieser Skulptur muss der Betrachter das Objekt von Hand öffnen. Danach schließt es sich sehr langsam von selbst. Die mechanische Bewegung der Fotografie wird als erzählerisches Mittel genutzt. Dargestellt sind ein winterlicher Boden und Himmel in Deutschland.

Litfaßsäulen

Auf den Werbeträgern wird ihr Umfeld plakatiert.

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